Archiv von März 2010

Riesiger Unterwasser-Erdrutsch vor Afrika entdeckt

Mrz
25

Spuren eines gigantischen Unterwasser-Erdrutsches haben Kieler Meeresforscher im Atlantik vor Afrika gefunden. Südlich der Kanarischen Inseln entdeckten sie Hinweise auf eine bislang unbekannte Rutschung, die vor vermutlich rund 2000 Jahren geschah.

Damals glitten Schuttmassen vom afrikanischen Kontinent ab und bewegten sich über 900 Kilometer durch den Ozean. Sie bedeckten eine Fläche von 150 000 Quadratkilometern, wie das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) in Kiel berichtete. Das ist fast halb so groß wie Deutschland. Die Wissenschaftler hatten eigentlich eine bekannte Rutschung vor etwa 50 000 Jahren untersuchen wollen.

Quelle: bild.de

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Walfleisch als Tierfutter

Mrz
20

Walfleisch aus Island ist als Tierfutter in die EU gelangt. Wie der Walfang-Unternehmer Kristjan Loftsson in der Zeitung „Frettabladid“ in Reykjavik angab, sind neben dem bekannten Export nach Japan auch „kleine Mengen Walfleisch“ nach Dänemark und Lettland gekommen. Er wisse aber nicht, wie. Die Einfuhr von Walprodukten in Länder der EU ist unter anderem wegen des weltweit geltenden Verbots der kommerziellen Jagd auf die Meeressäuger verboten. Nach Informationen des WDCS sollen im letzten Jahr 22 Tonnen Wal-Mehl als Tierfutter aus Island nach Dänemark gelangt sein. Island hat in den letzten Jahren trotz des Fangmoratoriums durch die Internationale Walfangkommission (IWC) die Jagd auf Zwerg- sowie Finnwale zugelassen.

Quelle: bild.de

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Tausende von Fischen sterben in der Limmat

Mrz
18

Eine Verkettung von Fehlern in den Kraftwerken Dietikon und Wettingen hat am Mittwoch mehreren tausend Fischen das Leben gekostet.

Mehrere tausend Fische sind am Mittwoch am Kraftwerk Wettingen getötet worden, als sie durch die fälschlicherweise geöffneten Hochwasserablässe in der Staumauer gesogen wurden. Mit der Öffnung der Ablässe hatte die Kraftwerksteuerung auf ein vermeintliches Hochwasser reagiert. Das Hochwassersignal war von dem flussaufwärts gelegenen Kraftwerk Dietikon gekommen. Dort hatte eine Fehlfunktion der Wasserregulierung zu einem Wasserschwall geführt. Die Kraftwerksteuerung in Wettingen reagierte darauf wie auf ein kommendes Hochwasser und öffnete automatisch die Ablässe am Fuße der Staumauer. (mhe)

Quelle: südkurier.de

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Sushi-Fisch vom Aussterben bedroht

Mrz
13

Der vor allem als Sushi beliebte Blauflossen-Thunfisch ist nach Ansicht des Generalsekretärs des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES, Willem Wijnstekers, akut bedroht. Der Fisch erfülle alle Kriterien für ein internationales Handelsverbot, sagte Wijnstekers am Samstag zum Auftakt der internationalen Artenschutzkonferenz in Doha. Dies werde auch von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und renommierten Wissenschaftlern so gesehen. Über den möglichen Schutz des Blauflossen-Thunfischs solle am Donnerstag diskutiert werden, sagte Wijnstekers.

Quelle: bild.de

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Neues Boot soll Fischern helfen

Mrz
08

Reichenau – Fast doppelt so viele Felchen wie 2008 haben die Berufsfischer vom Untersee und Rhein im vergangenen Jahr gefangen: Knapp 130 000 Kilogramm des beliebten Bodenseefisches gingen in die Netze – so viele, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das ist bedeutsam, weil der Felchen der „Hauptbrotfisch“, die wichtigste Einnahmequelle der Fischer ist.

Dadurch lag die Gesamtfangmenge auch mit 161 555 Kilo rund 50 Prozent höher als 2008 – der beste Wert seit 2001. Dieses Ergebnis gab Werner Keller, der zweite Vorsitzende des Fischereivereins Untersee und Rhein, bei der Hauptversammlung im Hotel-Restaurant Mohren bekannt.

Doch die schlechten Zahlen folgten sogleich: Bei fast allen anderen Arten gab es Rückgänge. So vor allem bei den ebenfalls beliebten und wirtschaftlich wichtigen Aal, Barsch (Kretzer/Egli) und Hecht. Bei den Aalen fingen die Fischer mit 2411 Kilo nicht nur 1541 weniger als im bereits schlechten Jahr 2008, sondern so wenig wie schon lange nicht mehr. Drastisch auch der Einbruch beim Barsch, bei dem sich die Fänge in den vergangenen Jahren nach einem desaströsen 2005 (1710 Kilo) deutlich gesteigert hatten. Nun gab es mit 3943 Kilo wieder einen Rückgang gegenüber 2008 um über 100 Prozent, so Keller: „Das ist besonders schmerzlich.“ Beim Hecht war der Einbruch mit minus 1725 auf 6415 Kilo nicht ganz so extrem, doch schlechter schnitten die Fischer seit 1998 nur im Jahr 2006 ab.

Ermöglicht werden die Fänge unter anderem durch die Fischbrutanstalt. „Wenn wir nichts in den See tun, kann auch ein paar Jahre später nichts rauskommen“, meinte Keller. In der Anstalt wird der Laich ausgebrütet und mit Plankton angefüttert. Der Vorsitzende Stefan Riebel und Schriftführer Markus Wedele berichteten, das der Verein hierfür nun ein neues Planktonboot in der Beck-Werft auf der Insel hat bauen lassen. Es ersetzt ein rund 50 Jahre altes Holzboot, dessen Boden durchfault.

Das neue Schiff hat einen größeren Planktontank und einen stärkeren Motor. Diese Investition, die mit rund 80 000 Euro einiges höher ist als zunächst gedacht, werde man zur Hälfte mit einem Kredit finanzieren, sagte Riebel. Deshalb und auch weil erneut ein Jahresfehlbetrag von knapp 8300 Euro angefallen war, wie Kassierer Hermann Weltin berichtete, wurde der Mitgliedsjahresbeitrag – bei einer Gegenstimme – von 75 auf 100 Euro erhöht (erstmals seit 16 Jahren, wie Riebel anmerkte). Der Vorstand wurde unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang Zoll einstimmig entlastet.

Natürlich ging es auch ums Dauerthema Kormoran. Nach der Demonstration in Radolfzell, so Riebel, gebe es nun am 20. März eine große Kundgebung in Ulm, die „bundesweit Signalwirkung haben soll“. Alle Interessierten könnten kostenlos mit einem Bus dorthin fahren. Die Vergrämung sei 2009 erfolgreich gewesen. Es habe keine großen Ansammlungen von Kormoranen auf dem Untersee gegeben.

Quelle: südkurier.de

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Bodensee: Fischer haben nur mehr Felchen im Netz

Mrz
05

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken die Fischer vom Untersee und Rhein aufs vergangene Jahr zurück. Zwar wurden wieder mehr Felchen gefangen, was der „Hauptbrotfisch“ ist. Dagegen habe es aber Einbrüche bei den anderen Arten gegeben, auch beim Kretzer und Aal, sagte Stefan Riebel, der Vorsitzende des Fischereivereins Untersee und Rhein. Sein Stellvertreter Werner Keller stellt die Fangbilanz ausführlich vor bei der Generalversammlung am heutigen Freitag, 5. März, ab 19 Uhr im Hotel-Restaurant „Mohren“. Dort werde der Vorstand auch über größere Investitionen in die Brutanstalt und für ein neues Planktonboot berichten, so Riebel. (toz)

Quelle: südkurier.de

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